Moderne Anwendungsentwicklung ist geprägt von grafischen Betriebssystemen
und komplexen Programmstrukturen. Eine leistungsfähige Anwendungssoftware
lässt sich nur noch mit geeigneten Technologien effizient erstellen.
Die Objektorientierung und die dafür entwickelten Programmiersprachen
bilden die Basis moderner Software.
Die Probleme der Softwareentwicklung sind mit einer objektorientierten
Programmiersprache nicht gelöst, sie wirft neue Probleme auf. Die
objektorientierten Analyse- und Entwurfstechniken wurden in den letzten
Jahren immer weiter verbessert.
Mit der UML (Unified Modeling Language) wurden die bewährtesten Techniken
zusammengestellt und eine Standardisierung in der Vielfalt der Methoden
erreicht.
Das SiSy Developer Toolset beinhaltet unter anderem:
Objektorientierte Methoden in Anlehnung an die UML, Kombinationsfähigkeit
mit klassischen Methoden (z.B. Verfeinern einer Operation mit Structured
Chart), Strukturierte Methoden, Strukturierte Analyse, Strukturiertes
Design, Struktogrammeditor, Datenmodellierung mit dem Entity Relationship-Modell
(mit Notation nach Chen, Min-Max, Krähenfuß, mit ODBC-Anbindung)
uvm..
Mit einem Universaleditor können neue Diagrammtypen und ihr Regelwerk
über ein ASCII-Skript hinzugefügt werden.
Ein Projekt mit dem Developer Toolset könnte etwa wie folgt
erstellt werden:
Nach dem Öffnen von SiSy unterstützt Sie der Einführungsassistent
beim Anlegen eines neuen Projektes und führt Sie bis zur Erstellung
der ersten Diagramme. Die UML wird unter anderem durch folgende Diagrammtypen
unterstützt:
- activity diagram
- class diagram
- collaboration diagram
- component diagram
- deployment diagram
- implementation diagram
- sequence diagram
- state diagram
- use case diagram
Die Klassenstruktur
Das class diagram dient zum Modellieren der statischen Struktur von Klassen.
Sie modellieren die Klassen mit Attributen und Operationen sowie die Beziehung
zwischen den Klassen wie Vererbung, Instanz, Nachrichtenbeziehungen.
use case diagram
Im use case diagram (Anwendungsfall-Diagramm) stellen Sie das zu betrachtende
System in der Interaktion mit seiner Umwelt dar.
Die Aktivitäten von Objekten beschreiben Sie in der Form eines activity
diagram (Aktivitätsdiagramm). Das Zeitverhalten und die Statusübergänge
sind besonders übersichtlich durch die Darstellung der Objekte als
sogenannte swimlanes (Schwimmbahnen). Dieser Diagrammtyp eignet sich zum
Beispiel als Verfeinerung eines use case in der Konzeptphase.
activity diagram
Die Aktivitäten von Objekten beschreiben Sie in der Form eines activity
diagram (Aktivitätsdiagramm).
Das Zeitverhalten und die Statusübergänge sind besonders übersichtlich
durch die Darstellung der Objekte in sogenannten swimlanes (Schwimmbahnen).
Dieser Diagrammtyp eignet sich zum Beispiel als Verfeinerung eines use
case in der Konzeptphase.
collaboration diagram
Mit dem collaboration diagram (Kooperationsdiagramm) legen Sie fest, welche
Objekte zur Laufzeit zusammenwirken. Es entspricht dem Sequenzdiagramm,
dieses ist jedoch besonders für die Visualisierung des genauen Zeitverhaltens
gedacht.
sequence diagram
Die Nachrichtenbeziehungen, der Kontrollfluss zwischen den Objekten und
deren Lebenszeit sind Schwerpunkt im Sequenzdiagramm. Durch die Darstellung
der Objekte mit lifelines (Lebenslinien) und der detaillierten Festlegung
von Aufrufparametern ist diese Diagrammform besonders in der fortgeschrittenen
Spezifikationsphase einsetzbar.
Nutzung des Strukturierten Designs
Methoden des klassischen Softwareengineerings nutzen Sie, um besonders
komplizierte Methoden einer Klasse als strukturiertes Design auszuformen.
Übergang zur Programmierung
Sie verfeinern mit SiSy das Projekt schrittweise bis zum lauffähigen
Programm. Mit Drag & Drop überführen Sie die Designinformationen
in die Programmierung.
Im Struktogramm ergänzen Sie die automatisch generierte Klassenstruktur
und die Steuerflussinformationen durch die konkreten Programmbefehle.
Nach der Auswahl eines Konverterskriptes für Ihre Zielsprache (zum
Beispiel Visual C++, Watcom C++, Pascal, Delphi) erzeugen Sie einen fertigen
Quellcode.
Die generierten Quelldateien können Sie in SiSy an die entsprechenden
Compiler und Linker weitergeben und die ausführbare Programmdatei
erzeugen - oder diese in der gewünschten Entwicklungsumgebung weiter
verarbeiten. Sie können auch den Quellcode direkt aus dem Klassendiagramm
erzeugen.
SiSy bietet neben der professionellen CASE-Technologie die Möglichkeit
der durchgängigen Weiterarbeit im Geschäftsprozessmodellierungs-
oder Qualitätsmanagement-Bereich und eine hohe Anpassbarkeit der
Modelle an Benutzerforderungen sowie ladbare nutzerbezogene Vorgehensmodelle.
So können zum Beispiel die verwendeten Modellobjekte, deren Darstellung
und die Modellierungsregeln (Metamodell) durch den Nutzer leicht verändert
werden.
ausführliche Produktbeschreibung als Download im
PDF-Format